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Was eine unbesetzte Stelle wirklich kostet

Weiterlaufendes Gehalt ist nur die Spitze des Eisbergs. Vier versteckte Kostenblöcke – und wie Sie sie berechnen.

Tom Döring 1 Min. Lesezeit

Eine offene Stelle fühlt sich erstmal nach gespartem Gehalt an. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Jeder Tag Vakanz kostet Geld – oft mehr, als das Gehalt der Position selbst.

Die vier Kostenblöcke

1. Weiterlaufende Kosten

Die Position ist budgetiert, die Arbeit bleibt liegen oder wird umverteilt. Die Lücke verschwindet nicht – sie verschiebt sich nur.

2. Produktivitätsverlust im Team

Die verbleibenden Kolleg:innen fangen die Mehrarbeit auf. Je nach Branche bedeutet das 18–35 % zusätzliche Belastung pro betroffener Person – mit steigendem Risiko für Fehler und Ausfälle.

3. Rekrutierungskosten

Anzeigen, Plattformen, Personaldienstleister und interne Stunden summieren sich schnell auf 15–20 % des Jahresgehalts.

4. Entgangene Umsätze

Besonders im Gesundheitswesen spürbar: nicht behandelte Patient:innen, abgesagte Termine oder teure Leihkräfte zur Überbrückung.

Eine medizinische Fachangestellte mit 35.000 € Jahresgehalt, 45 Tage unbesetzt: schnell über 30.000 € Gesamtkosten – also fast ein komplettes Jahresgehalt.

So rechnen Sie es selbst aus

Wir haben einen Vakanz-Kostenrechner gebaut, der alle vier Blöcke berücksichtigt. Sie geben Gehalt, Dauer, Teamgröße und Branche ein – und sehen sofort, was die offene Stelle kostet und wie viel eine schnellere Besetzung spart.

Die wichtigste Erkenntnis

Die Frage ist nicht, ob Recruiting Geld kostet. Die Frage ist, ob es weniger kostet als das Nichtstun. In den allermeisten Fällen lautet die Antwort: ja, deutlich.

Berechnen Sie Ihr Einsparpotenzial – oder sprechen Sie direkt mit uns.

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